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MEHR GEMEINSCHAFT FÜR VIELFÄLTIGE UND ZUKUNFTSFÄHIGE QUARTIERE WAGEN

Große Freude! Unser Arbeitspapier ist jetzt als Beitrag bei der IBA_Wien veröffentlicht worden. Im letzten Jahr haben wir uns sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, mit welchen Instrumenten man die kleinteiligen lokalen Wirtschaftsstrukturen stärken könnte bzw. diese in neuen Quartieren mit einer großen Portion Widerstandskraft aufbauen kann.

Die Pandemie hat das Scheinwerferlicht darauf gelenkt, wie verletzlich die Strukturen der Alltagsökonomie in Wirklichkeit sind und wie sehr die lokalen Akteur*innen zu kämpfen haben. Seit über sechs Jahren beschäftigt uns das Thema „Stärkung der lokalen Akteur*innen“ und das Thema „Grätzlbelebung“. Deshalb haben wir auch genau hingeschaut, was passiert, wenn das System unter zusätzlichen massiven Druck gerät. Wo halten Strukturen, wo brechen sie, gibt es Muster und Lösungen für die Herausforderungen? Für unsere Untersuchung haben wir das Raumthema als Aufhänger genommen. Um den Status Quo festzustellen, haben wir vier Umfragen über das Jahr 2020 bei Mieter*innen von Gewerbeflächen/bzw. Arbeitsplätzen durchgeführt. Wir haben gefragt, ob sie ihre Räume halten können, oder nicht. Ebenso wollten wir die Gründe erfahren, wenn die Räume aufgegeben werden.

Dann haben wir unsere Spurensuche bei denjenigen fortgesetzt, die Einzel- und Kleinstunternehmen im größerem Umfang Raum geben und, die dafür bekannt sind innovative Wege zu gehen. Wie sind die Raumanbieter*innen durch die Krise gekommen? Welche Learnings können sie uns mitgeben? Wir haben dafür IBA_Wien-Projekte befragt, die Innovationen für die Zukunft des sozialen Wohnens in neuen Stadtentwicklungsgebieten umsetzen und die Macher*innen hinter den ältesten Co-Working-Spaces in Wien. Wir haben mit Betreiber*innen von neuen Spaces gesprochen, aber auch mit Baugruppen, die im Erdgeschoss kleinteilige Gewerbeflächen umgesetzt haben. Wichtiger Input kam auch vom Flächenmanagement in neuen Stadtteilen und von Akteur*innen im Themenfeld soziale Nachhaltigkeit.

7 Leanings konnten wir herausarbeiten. Diese findet ihr in unserer Beilage zur IBA_Wien: MEHR GEMEINSCHAFT FÜR VIELFÄLTIGE UND ZUKUNFTSFÄHIGE QUARTIERE WAGEN

1000 Dank an Beatrice Stude und Lena Schartmüller, die das Arbeitspapier mit verfasst haben!

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2 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

    1. Mirjam sagt:

      Liebe Maria,
      danke schön :)
      Bin auch sehr happy und dankbar, dass wir es tatsächlich geschafft haben mal in Worte zu fassen, was uns so umtreibt.
      Liebe Grüße Mirjam

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