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imGrätzl: weil gute Ideen und Lösungen geteilt gehören

Wir möchten die imGrätzl Plattform in andere Regionen und Städte bzw. Gemeinden bringen und drei innovative Pilotgebiete einladen mitzugestalten.

Tata! We proudly present: welocally – Eine digitale Plattform zur Verdichtung lokaler Wirtschaftsstrukturen, zur Vernetzung lokaler Akteur*innen und Leerstandaktivierung in Städten, Gemeinden und in ländlichen Regionen.

Das Vorhaben beschäftigt uns tatsächlich schon seit 2017. In den letzten Jahren haben wir bereits mehrere Anläufe unternommen die Finanzierung für das Projekt aufzustellen und jetzt endlich könnte es klappen. Die ffg unterstützt das Projekt. YEAH! Das Vorhaben läuft unter dem Arbeitstitel „welocally“, weil imGrätzl für viele Menschen außerhalb von Wien etwas sperrig klingt. In Deutschland denkt man zudem gleich an Krätze und das ist nicht ganz die Assoziation, die wir wecken wollen ;)  

Worum geht es? Seit 2016 betreiben wir mit imGrätzl.at eine digitale Plattform in Wien, die mittlerweile von knapp 7000 Einzel- & Kleinstunternehmen, Kulturschaffenden und Macher*innen genutzt wird. Auf der Plattform teilen sich lokale Akteur*innen Gewerbeflächen, aktivieren gemeinsam Leerstände, machen ihre Angebote sichtbar, veröffentlichen ihre Events, verbinden sich in Kooperationen und unterstützen sich gegenseitig.

Wir verfolgen mit der digitalen Plattform gemeinwohlorientierte Ziele und glauben, dass ein Einsatz der digitalen Lösung im ländlichen Raum und in kleineren Städten eine wirklich positive Wirkung erzielen kann. Deshalb möchten wir gemeinsam mit Kooperationspartnern die digitale Plattform für den Einsatz in kleineren Städten, Regionen und für den ländlichen Raum weiterentwickeln. 

Umsetzung: Durch eine Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (ffg) wird die Umsetzung möglich. In einem Innovationsprozess sollen die Bedürfnisse der Kooperationspartner und Stakeholder erhoben und auf der Plattform abgebildet werden. Ziel ist es, einen Prototyp zu erstellen, der neben Wien auch die Partnerstädte bzw. Regionen abbildet. Das Ergebnis ist ein Plattform-Prototyp. Die Partnerstadt bzw. Partnergemeinde oder -region ist auf der Plattform integriert und der Plattform-Prototyp steht zum Ausrollen bereit. 

Gesucht werden drei innovative Gemeinden bzw. Städte oder Regionen, die eine digitale Plattform als eine Chance begreifen, um Einzel- und Kleinunternehmen und andere lokale Akteur*innen in ihrer Region zu stärken, die kooperative Formen des Wirtschaftens fördern, Leerstand minimieren und die Mehrfachnutzung von Ressourcen und Infrastruktur unterstützen möchten. 

Voraussetzungen: Ab 25.000 Einwohner*innen ist der Einsatz einer digitalen Plattform sinnvoll. Es ist dabei möglich mehrere Gemeinden in einer Region zu bündeln, um die kritische Masse zu erreichen.

Teilnehmende Pilotgebiete bringen sich aktiv in den Entwicklungsprozess ein: In einem Innovationsprozess wird mit den Partner*innen speziell folgende Frage beantwortet: Wie können lokale Stakeholder eingebunden werden, um die Wirkung der digitalen Lösung zu maximieren, speziell im Bereich der Leerstandaktivierung? Die Partner bekommen damit eine auf sie angepasste digitale Lösung und profitieren von der Aufbauarbeit der letzten 5 Jahre.

In welchem Feld kann die Plattform einen positiven Beitrag leisten? Gemeinden und ländliche Regionen kämpfen mit Abwanderung sowie mit der Ausdünnung lokaler Wirtschaftskreisläufe bzw. des Beschäftigungsangebots. Lokale Einzel- und Kleinstunternehmen sind generell einem sehr hohen Druck (Digitalisierung, Globalisierung, Strukturwandel, Krisen) ausgesetzt und drohen den Anschluss zu verlieren. Das führt dazu, dass immer mehr Einzel- und Kleinstunternehmen um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen – sowohl in der Stadt, als auch am Land.

Lokale Anbieter*innen sind elementar für eine funktionierende lokale Infrastruktur, Nahversorgung, vielfältige Angebotsstruktur und damit auch für die Lebensqualität der Bevölkerung. Scheitern lokale Anbieter*innen, ist der zunehmende Leerstand das sichtbarste Zeichen am Standort. Das wiederum beschleunigt die Verödung von Ortskernen und damit die Abwärtsspirale. Gleichzeitig stellen Selbstständige bzw. lokale Anbieter*innen ein enormes Potenzial für ihren Standort dar und können, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, eine wichtige Rolle in der Stadt- und Regionalentwicklung spielen. Sie benötigen auf vielen Ebenen Fürsprecher*innen und eine Plattform, wie wir sie mit „welocally“ planen, kann ein Teil der Lösung sein.

Wie ist der aktuelle Stand? Wir sind teilweise schon länger mit Regionen und Gemeinden im Gespräch. Im Moment sieht es so aus, dass nur noch ein Platz frei ist und wir würden uns freuen, wenn wir den noch mit einer innovativen Gemeinde oder einem Pilotgebiet besetzen können, damit das Projekt starten kann. Interesse? Mailt an: mirjam@imgraetzl.at oder ruft an: +43-699-15028277

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