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Manche wollen es echt wissen, z.B. Philipp Rehulka von MeinAlpenStrom

Schön, welche neuen Kontakte ‚Feel good im Grätzl’ mit sich bringt. Bei der Vorbereitung habe ich nämlich zufällig Philipp Rehulka von MeinAlpenStrom kennengelernt, die wiederum ihren selbst hergestellten und regionalen Ökostrom (Kleinwasserkraft) gerade an den großen Stromkonzernen vorbei am Markt platzieren.

Mich begeistern ja solche David und Goliath Geschichten und generell mag ich es Menschen, wie Philipp zu treffen, die neue Wege gehen und was bewegen möchten. Philipp Rehulka ist einer der Geschäftsführer bei MeinAlpenStrom, musikbegeistert und generell sehr entspannt drauf und hat es tatsächlich fertig gebracht mich für so etwas vermeintlich Langweiliges, wie Strom aus der Steckdose, zu begeistern.

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich bislang noch nie mit Strom so richtig beschäftigt. Weil ich immer dachte, das lohnt sich eh nicht, weil selbst wenn Ökostrom vorne draufsteht, dahinter wahrscheinlich wieder einer der großen Konzerne steht und man dann wieder nicht sicher sein kann, dass es sich wirklich um Ökostrom handelt. Nach dem Motto ‚egal wie ich es mache, ich mach es falsch, also lass ich es gleich’.

Deshalb war ich auch erst einmal skeptisch und habe Philipp ausgefragt, ob er mir das mal genauer erzählen könne mit der Strombörse, den Zertifikaten, Greenwashing und wo sie da mit mit MeinAlpenStrom stehen. Er hat mir alles nicht nur sehr verständlich erklärt, sondern hat es sogar geschafft mich dafür zu begeistern, dass das ein wichtiges Thema ist. Und wenn Philipp das erzählt, ist das so spannend, wie ein Krimi. Falls ihr das mit dem Strom auch mal von einem Insider hören möchtet, ich habe ihn gebeten bei einer Fragerunde bzw. bei einem Treffen im Grätzl das noch einmal in einer größeren Runde zu erzählen. Aber dazu später …

Zunächst aber noch einmal zu Philipp, der sich mit seinem Team etwas vorgenommen hat, was ich beeindruckend finde, weil es sehr kleinteilig und mit sehr viel persönlichem Einsatz verbunden ist. Und: wenn man gegen die alteingesessenen Großen antritt, ja, dann muss man schon sehr überzeugt von seinem Thema sein.

Also was macht man, wenn man keine Millionen für Werbung ausgeben kann, aber sich sicher ist, dass man ein gutes und nachhaltiges Produkt und Thema hat, von dem die Menschen erfahren sollten?

MeinAlpenstrom_Logo_Genau, dann fängt man im Stuwerviertel (wo sonst 🙂 ) an und sucht dort mit den Menschen das persönliche Gespräch, vielleicht habt ihr die Studenten in den grünen Jacken in den letzten Wochen schon mal gesehen. Dann geht man ins Nordbahnviertel und so weiter und so fort. Dieser persönliche Kontakt ist einer der wichtigsten Grundpfeiler von MeinAlpenStrom, um erst einmal das Interesse am Thema Ökostrom zu wecken und auch, um die Hintergründe erklären zu können. Das Wissen rund um nachhaltige Energie und welche Möglichkeiten man als Konsument hat, ist nämlich noch nicht sehr verbreitet. Obwohl Ökostrom gleich teuer, oder sogar preiswerter ist, wechseln noch immer ganz wenige ihren Stromanbieter. Auch weil das Thema ‚Strom’ zu abstrakt erscheint und man Strom nicht sehen kann.

MeinAlpenStrom Technik Team

Als das Team um Philipp ganz am Anfang darüber nachgedacht hat, vor welchen Herausforderungen sie mit ihrem Ökostrom stehen, war das Abstrakte auch einer der Punkte, der von Anfang im Mittelpunkt stand. Energie muss ein Gesicht bekommen, greifbarer werden, damit man Lust hat sich damit zu beschäftigen, weil dann ist es auch nicht mehr egal, um was für einen Strom es sich handelt. Das ist ein allererster Schritt zum Umdenken und zu mehr Nachhaltigkeit.

Deshalb ist auch jeder eingeladen ihre beiden vor Kurzem modernisierten Kraftwerke (Kleinwasserkraft) in Niklasdorf und Frohnleiten besuchen zu kommen. Dort wird dann genau gezeigt, wie aus Wasserkraft Naturenergie gewonnen wird, wie die Fischaufstiegshilfen aussehen und was eigentlich Kleinwasserkraft überhaupt bedeutet. Dazu gehört auch, dass wenn man bei MeinAlpenStrom als Interessierter anruft, man nicht mit einem Call Center verbunden wird, sondern Philipp, oder einer anderer aus dem Team, abhebt. Anders wäre es einfacher und billiger, aber eben nicht so persönlich. We like!

So, ich habe mit Philipp ein Grätzltreffen zum Thema Ökostrom am Donnerstag, den 12. Mai um 19:00 Uhr beim Burgenländer im Nordbahnviertel vereinbart. Die genauen Infos dazu kommen noch, aber sichert euch schon mal den Termin.

Anbei noch die Koordinaten zu MeinAlpenStrom:

Web: meinalpenstrom.at
Tel.: 050-78766-0 (unter der Woche von 8 – 20 Uhr)
Mail: info@meinalpenstrom.at
Facebook: facebook.com/MeinAlpenStrom

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