Allgemein Vorgestellt

„Mach dein Ding“

Christine Newald und Elisabeth Reindl haben mit „Mach dein Ding“ gerade ihr erstes Buch veröffentlicht. Das interessiert uns natürlich, weil wir uns in den imGrätzl Unterstützer-Teams ebenfalls intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Erzählt, worum geht es in „Mach dein Ding

Christine: Es geht um die emotionalen Auf und Abs, die man erlebt, wenn man sich selbständig macht – und von denen einem niemand erzählt. Über die äußeren To Dos wie Gewerbeanmeldung, Steuerberatung, Marketing gibt es ein breites Beratungsangebot und man findet viel Literatur. Aber was mich und meine Kollegin Lisi Reindl so überrascht hat war, wie intensiv der innere Weg ist.

Da mussten wir erst unseren eigenen Rhythmus und passende Methoden finden. Was unsere Herausforderungen waren und was uns geholfen hat, darüber erzählen wir im Buch.

Der Buchtitel macht Mut und ermuntert. Wie seid ihr selber dazu gekommen euer Ding zu machen?

Christine: Eigentlich war’s eine Lebenskrise, rund um meinen 40. Geburtstag. Ich hatte einen Job, der mir Spaß gemacht hat, eine funktionierende Beziehung, zwei gesunde Kinder vor der Pubertät – irgendwie war alles auf Schiene. Und doch wurde die innere Stimme immer lauter, die mir lauter und lauter ins Ohr geflüstert hat: Das kann doch jetzt wohl nicht alles gewesen sein!

LISI: Bei mir war es ein starkes Bauchgefühl, ein Sog hin zur Selbständigkeit. Ich war lange in verschiedenen Unternehmen tätig und habe eine breite Palette an Dingen getan, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich nicht weiterkomme. Nach meiner Kündigung und einer längeren Reise war dann der passende Zeitpunkt gekommen. Es hat sich richtig angefühlt.

Was möchtet ihr mit dem Buch gerne an andere weitergeben?

LISI: Dass das Leben Veränderung ist und dass es sich immer lohnt zu springen, obwohl man nie genau weiß, was danach kommt. Sobald die Entscheidung klar ist, dass das Alte nicht mehr trägt, ist der richtige Zeitpunkt da, erste Schritte zu setzen. Lieber also einmal öfter hinfallen und wieder aufstehen, als am Ende sagen zu müssen, dass man dem eigentlichen Traum nicht gefolgt ist.

Ihr beschreibt, dass die Gründung und der Aufbau des eigenen Unternehmens zwei große Herausforderungen bereithält. Auf der einen Seite sind es einfach sehr viele praktische Dinge, die zu tun sind. Auf der anderen Seite ist es gleichzeitig auch eine große emotionale Herausforderung, die mit dem Aufbau einhergeht. Diese Seite wird aber selten beleuchtet. Wie kommt das?

Christine: Es ist immer leichter, im Außen To Dos abzuarbeiten, als Dinge aus dem Inneren Heraus zu verändern. Ich hab das Glück, dass ich in meinem Leben immer beide Seiten verbinden konnte: Ich bin Coach und Öffentlichkeitsarbeiterin – mit einer großen Nähe zur östlichen Spiritualität. Da geht es immer darum, erst im Innen zu wachsen, und dann erst im Außen.

Hast du Tipps für Menschen, die gerne ihr Ding machen würden, sich aber noch nicht trauen den ersten Schritt zu setzen?

LISI: Täglich eine Routine verändern. Zu Fuß in die Arbeit gehen und nicht den Bus nehmen, Mittags eine warme Mahlzeit in Ruhe essen und nicht vor dem Computer schnell ein Weckerl runter drücken, … So lernen wir, dass schon kleine Veränderungen viel bewirken können – und gar nicht weh tun. Nach und nach trauen wir uns dann, auch Größeres zu wagen. Wenn es schneller gehen soll, gilt es herauszufinden, worin die Angst begründet liegt. Am Besten mit einem Coach oder einer vertrauensvollen Freundin, die gut zuhört.

Last but not least: Wo kann man euer Buch kaufen?

Im Onlineshop auf Eisundquell.at/Shop, per Mail an die Adresse office@eisundquell.at  und ab Jänner in ausgewählten Buchhandlungen.

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