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Nordbahn-Halle: Überraschungen, Keimzellen & Community Building Theorien …

Das Projekt „Mischung: Nordbahnhof“ in der Nordbahn-Halle soll auch ein Experimentierort werden für kooperative Formen des Zusammenarbeitens. Das ist das imGrätzl Thema im Projekt!

An welchen Stellen kann man kooperieren, ergänzen, andocken, zusammenarbeiten, Wissen austauschen, Kräfte bündeln und sich gegenseitig unterstützen? Alleine können alle etwas, gemeinsam können alle alles!

Das möchten wir online und offline vorantreiben. Nicht nur mit den Menschen in der Halle selber, sondern im Zusammenspiel mit anderen lokalen AkteurInnen im Nordbahnviertel und darüber hinaus. Was wird möglich, wenn lokal ganz gezielt Kontakte hergestellt und Kooperationsstrukturen aufgebaut werden?

Gestern haben sich nun diejenigen bei der Halle getroffen, die interessiert sind mit ihrem Projekt in der Nordbahn-Halle zu starten.

Wir waren uns nicht ganz sicher, ob dieser kooperative Ansatz schon eine Anziehungskraft auf andere hat, aber da haben wir uns getäuscht, viele haben uns erzählt, dass sie genau deswegen da sind! Es schaut also so aus, als wenn sogar das Timing diesmal passt.

Gestern haben wir spannende Projekte und Vorhaben kennengelernt und Menschen getroffen, die in Vernetzungsmöglichkeiten denken. Das ist genial, weil genau das braucht es, man kann noch so oft erzählen, welche Vorteile das auf ein „Packerl hauen“ hat, aber wenn das Mindset dafür fehlt, entsteht rein gar nichts.

Mal angenommen das klappt also und in der Nordbahn-Halle entsteht eine Keimzelle für kooperatives Zusammenarbeiten. Ist es dann möglich aus dieser Keimzelle den Samen weiterzutragen ins Viertel und in die Nachbargrätzln hinein?

Also ich kann jetzt nur mal für mich sprechen: auf den Teil des Projektes freue ich mich schon, ich kann dabei nämlich auch gleich meine alte Theorie überprüfen zum Thema Communitybuilding. Die da lautet, wenn man circa 1 % der TeilnehmerInnen aus einer Gruppe (in unserem Fall z.B. 1% der EPUs in einem Grätzl) aktiviert und verbindet, dann bildet sich daraus ein tragfähiges Netzwerk, das organisch wächst und sich von selber weiter verbreitet und positive Netzwerkeffekte für die Mitmachenden generiert. YEAH! Das ist doch mal ein gutes Ziel!

Das ganze Projekt wird übrigens ermöglicht von:

Das Projekt „Nordbahn-Halle“ ist Teil des F&E Projektes „Mischung: Nordbahnhof“ (Lead TU Wien). Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen der Smart-Cities-Initiative durchgeführt.

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