1200 Wien, Drei Fragen an
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Drei Fragen an Helene Griesslehner aus dem Augarten / Wallensteinviertel

1. Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Helene Griesslehner und ich bin ausgebildete Jazzgesangspädagogin. Ich verstehe mich selbst aber als “Music Coach”. Das bedeutet, dass ich Menschen auf ihrem Weg zum musikalischen Ausdruck begleite. Da ich Sängerin bin ist die Stimme für mich das naheliegendste Ausdrucksventil, aber es gehört noch viel mehr dazu – Sozusagen vom kleinen Zeh bis zu den Haarspitzen. Es ist mir wichtig einerseits Technik, Methodik weiterzugeben und einen Werkzeugkoffer zu befüllen, andererseits aber an den ganz individuellen, persönlichen Zielen zu arbeiten.

Ich arbeite mit Menschen, die ihren eigenen Stimmklang- und gebrauch erweitern wollen, fürs Chorsingen oder die eigene Band, sowie mit Menschen, die einfach Lust haben aus der “unter der Dusche-Performance” herauszutreten und sich erstmals intensiver mit ihren Lieblingsliedern austoben wollen. Für Andere ist es wichtig, ihre Stimme und ihren Körper bewusst zu verstehen und im Berufsleben oder anderen Situationen einzusetzen. Manche bringen ihre eigenen Songs mit und wollen an Songwriting und Ausdruck arbeiten.
Jeder und jede hat einen anderen Wunsch, und andere Ziele – die snd so unterschiedlich wie die Stimmen selbst. Ich bin dabei die dynamische Wegbegleiterin.

Aktuell finden alle Einheiten im home studio in der Wasnergasse statt. Ich bastle nun an neuen Workshops und weiteren Angeboten.

Was/wo ist dein liebster Ort im Grätzl und warum?

Es ist wirklich traumhaft einen “eigenen” Park vor der Haustüre zu haben. Insbesondere wenn es so ein schöner Park ist, wie der Augarten. Ich liebe es einfach zu gehen – Das regt mein Hirn so an, dass ich nach einer Runde mit einer neuen Songidee nach Hause komme. Es ist schön, so viele unterschiedliche Menschen im Augarten zu erleben. Menschen, die spielen, Sport machen oder einfach nur die Schönheit des Parks genießen. Wenn man länger hier lebt, dann vergisst man auch gerne mal, dass hier zwei mörderisch-atemberaubende Bauten stehen. Die Flaktürme machen den Augarten ganz besonders, denn sie fügen der Schönheit des Parks auf eine dezente aber doch dominante Art eine unglaublich starke Komponente für schreckliche Geschichte und Realität zu.

Verrate uns deinen Geheimtipp in Wien!

Es gibt so viele unterschiedliche Menschen hier im Grätzl – Menschen mit Migrationshintergrund, junge Familien, SeniorInnen,… Ich finde es gibt eine offene Stimmung und eine angenehme Bodenständigkeit. Es ist noch nicht so hip wie vielleicht in anderen Bereichen der Stadt. Deshalb mag ich auch das Nordpol an der Nordwestbahnstraße, das gerade schon im 2. Bezirk liegt. Hier kann man bodenständige böhmische Küche genießen und fühlt sich durch die offene, freundliche Betreuung und Atmosphäre einfach wie daheim.

Kontakt:
helene.griesslehner@gmail.com
Tel: 06801424989
helenegriesslehner.wordpress.com
helahoop.com
Helene bei imGrätzl

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