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„Der Spaß soll im Mittelpunkt stehen“

„Wenn man sich manche Fitness-Videos auf Youtube anschaut, kann man es echt mit der Angst zu tun bekommen.“ Diese Aussage stammt nicht etwa von einer unsportlichen Person, der schon beim Anblick einer längeren Stiege die Luft ausgeht, sondern von Roberta Rogy. Die 26-jährige führt die Geschäfte von Garage Gym in Wien-Landstraße. Unter dieser Marke bietet Roberta Personal Training in Kleingruppen an, das sie inhaltlich bewusst vom derzeitigen Crossfit-Boom abgrenzen will. „Was heute mancherorts unter der Bezeichnung Crossfit läuft, ist eher für sehr sportliche Menschen gedacht. Für Einsteiger ist die Gefahr dabei groß, dass sie sich übernehmen“, sagt Roberta. „In unseren Gruppen trainieren Menschen von nebenan und keine Extremsportler. Dadurch haben wir eine angenehme Atmosphäre, Neueinsteiger finden schnell Anschluss und es gibt nicht diesen extremen Gruppenzwang, den es bei vielen eingeschworenen Fitness-Gruppen gibt.“

Roberta bietet individuelles Kraft- und Ausdauertraining in Kleingruppen an, im Gegensatz zu Großraum-Fitnessstudios überwacht ein Trainer ständig die Übungen, sodass Fehlstellungen schnell korrigiert werden können. Natürlich kann (und muss) auch das Training im Garage Gym anstrengend ausfallen und es gilt auch hier oft den inneren Schweinehund zu überwinden. Doch grundsätzlich soll der Spaß am Training im Mittelpunkt stehen und nicht „der ständige Wettkampf, wer besser oder stärker ist“. Im Garage Gym werde man „nicht deppert angeschaut, nur weil man weniger Gewicht aufgelegt hat“, sagt Roberta. Der Trainingsintervall wird von den Kunden selbst gewählt. Maximal zehn Personen trainieren in einer Gruppe, damit stets die individuelle Betreuung durch die Trainer gewährleistet ist. Die Buchung der einstündigen Kurse erfolgt bequem über einen Onlinekalender, der Kunde entscheidet selbst darüber, wie oft er pro Woche trainieren will. Zum Reinschnuppern bietet Roberta kostenlose Probetrainings an.

garagegym_studioWichtig sei beim Training stets die Abwechslung, betont Roberta, die privat Gewichtheben betreibt und früher unter anderem Basketball gespielt hat. „Wenn man immer nur die gleichen Übungen macht, trainiert man auch immer nur die gleichen Muskelpartien. Deswegen ist ein ausgewogenes Training wichtig. Wenn man zum Beispiel schwere Kniebeugen mit Gewicht oder andere Ganzkörperübungen macht, trainiert man immer den ganzen Körper“, nennt Roberta positive Beispiel. Ganzkörperübungen haben zudem den Vorteil, dass man bei diesen „auch sehr viel mit dem Kopf arbeiten muss. Man kann Kraft ohne Ende haben, das bringt einem bei manchen Übungen aber alles nichts, wenn man nicht auch die entsprechende Technik hat und im Kopf fit ist“, sagt Roberta.

Begonnen hat Roberta 2010 mit einem EMS-Studio in der Marxergasse. Mithilfe von elektrischer Muskelstimulationen können dabei intensive Trainings auch innerhalb von zum Beispiel nur fünfzehn Minuten absolviert werden. „Dabei trainiert man innerhalb kurzer Zeiträume den gesamten Körper, der Strom aktiviert sehr viele Muskelfasern, die man sonst nicht benutzen würde“, erklärt Roberta die Vorteile von EMS. 2011 folgte in einem ehemaligen Autozubehörlager in der Rasumofskygasse das Garage Gym. „Ich habe damals gemerkt, dass es zusätzlich zum EMS bei vielen Leuten Bedarf an Personal Training gibt. So entstand die Idee, das im Rahmen von Kleingruppen anzubieten.“ Im Vorjahr zog sie mit dem Garage Gym in die größeren Räumlichkeiten in der Ungargasse, die EMS-Trainings laufen seither in der Rasumofskygasse.

Durch die beiden Studios sind Arbeitstage mit zwölf oder dreizehn Stunden für Roberta keine Seltenheit. Viel Zeit bleibt für sie also nicht, um im Grätzl unterwegs zu sein, zumal sie auch ihr eigenes Training im Tagesplan unterbringen muss. Doch das sei gar nicht so schlimm, sagt die quirlige 26-jährige, schließlich komme ja das Grätzl quasi zu ihr in die Studios.

Koordinaten:
Garage Gym
Ungargasse 46
1030 Wien
Web: www.garage-gym.at
Garage Gym bei Facebook
Mail: training@garage-gym.at
Tel.: 0676/6611718

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